Der Tourenplaner für Rad, Kanu, Skaten und Wandern
Um den Spreewald mit seiner reichen Tier- und Pflanzenwelt zu schützen, wurde er 1990 zum Biosphärenreservat erklärt. Seit 1991 steht der Spreewald unter der Schirmherrschaft der UNESCO.
Der Spreewald ist die bedeutendste Reiseregion Brandenburgs und zieht jährlich viele Besucher an. Neben den traditionellen Kahnfahrten wird geradelt, gepaddelt, geskatet und gewandert… und das immer mitten durch die Heimat geschützter Tiere und Pflanzen.
Und das liegt uns am Herzen: Ein Miteinander von Mensch und Natur ist wichtig!
Das stete Bemühen um den Erhalt unserer einmaligen Naturlandschaft sollte von Allen respektiert werden.
Und auch mit kleinen Maßnahmen helfen Sie mit:
Bitte bleiben Sie während Ihrer Touren durch den Spreewald auf den ausgewiesenen Wegen. Abfall gehört in den Mülleimer oder nehmen Sie Ihren Müll mit nach Hause.
Nutzen Sie für „Dringlichkeiten“ öffentliche Toiletten. Pflücken Sie keine Pflanzen. Rasten Sie bitte nur an den dafür ausgewiesenen Stellen und nicht mitten in der Landschaft. Fangen Sie keine Libellen, Frösche, Käfer…
Wer durch das Flußlabyrinth im Spreewald paddelt, sollte folgende Verhaltensregeln beachten:
(Quelle: Landesumweltamt Brandenburg)
Zonen des Biosphärenreservates Spreewald
Der Spreewald ist in vier Schutzzonen gegliedert, die folgende Aufgaben und Ziele haben:
Schutzzone I: Die Kernzone
Die Kernzone umfaßt 2% des Spreewaldes. Hier ist noch Natur pur und in seiner Ursprünglichkeit vorhanden, vorrangig hohe, dichte Wälder. Die Kernzone darf nicht betreten werden.
Schutzzone II: Die Pflegezone
18% des Spreewaldes sind dem besonderen Schutz der Tiere und Pflanzen gesichert. Biotop- und Artenschutz stehen in der Pflegezone im Vordergrund.
Schutzzone III: Entwicklungszone
Den größten Teil des Spreewaldes nimmt die Entwicklungszone ein, circa 80%. Die gesamte Entwicklungszone im Spreewald ist ein Landschaftsschutzgebiet. Das Landschaftsbild wird erhalten. Sie dient vorrangig der Erholung.
Schutzzone IV: Regenerierungszone
Teilbereiche der Entwicklungszone sind bereits geschädigt und liegen somit in der Regenerierungszone. Hier steht im Vordergrund, das die Leistungsfähigkeit des Naturhaushaltes und die Vielseitigkeit der Kulturlandschaft wieder hergestellt werden muß.
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